2012

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3. Sieg in Folge für Tennisdamen

Mit einem unerwarteten 6:0 Auswärtssieg in Stapelholm starteten die Tennisdamen des SV Grün-Weiß Todenbüttel in die Punktspielsaison 2012. Sie spielen in diesem Jahr erstmals in der Altersklasse „Damen 40“ und hatten entsprechenden Respekt vor der möglichen Spielroutine der Gegnerinnen.

Zwei Dreisatz-Einzel forderten Brigitte Petersen und Birgit Pohl-Lüdecke dann auch entsprechend heraus. Aber letztendlich hatten beide im 3. Satz die Nase vorn. Birgit zeigte hier eine beeindruckende kämpferische Leistung, denn den ersten Satz hatte sie mit 0:6 abgeben müssen. Sie schaffte es dann aber, sich auf ihre Gegnerin einzustellen und konnte das Spiel herumreißen. Brigitte hatte im 2. Satz einen leichten konditionellen Einbruch, ließ ihre Gegenerin aber im 3. Satz nicht mehr ins Spiel kommen. Dörte Thun und Kirsten Borowsky konnten ihre Einzel jeweils klar gewinnen und somit stand es nach den Einzeln 4:0. Damit war der Sieg bereits sicher. Die Doppel waren dann nur noch „Formsache“.

Der 2. Sieg gegen den Kropper TC war mit dem 4:2 Endstand schon etwas enger. Hier hatten die Todenbüttelerinnen den Heimvorteil und haben sich neben dem Sieg auch über die diversen Zuschauer gefreut.
Nach 3 gewonnenen (Kirsten Borowsky, Petra Kaltenbach, Andrea v. Maydell) und einem verlorenen Einzel musste für den Sieg noch mindestens ein Doppel gewonnen werden. Dies schafften Dörte Thun und Kirsten Borowsky dann auch relativ problemlos.

Auch das 3. Spiel gegen die Spielgemeinschaft Mittelholstein war ein Heimspiel und konnte wiederum mit einem 6:0 sehr deutlich gewonnen werden. Während Petra Kaltenbach (6:1, 6:1) und Kirsten Borowsky (6:0, 6:0) ihren Gegnerinnen keine Chance ließen, kämpften sich Brigitte Petersen und Dörte Thun durch jeweils 3 Sätze zum Sieg.
Auch hier waren die beiden Doppel dann nur noch Formsache. Zur Ehrenrettung der Gäste sei gesagt, dass ihnen die ersten drei Spielerinnen an diesem Tag fehlten.

Nun geht es im letzten Spiel am 11. August gegen den Tabellen-Zweiten in Jübeck um den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse! Dieses Spiel wird sich aber mit Sicherheit deutlich schwerer gestalten. Dennoch geht die Mannschaft optimistisch an die Aufgabe heran und kann, egal ob Aufstieg oder Tabellenzweiter, stolz auf ihre Leistung sein.

Tennissparte Todenbüttel
Kirsten Borowsky

 

Herren 40 des GWT konnten sich steigern.

Nachdem die Herren 40 das 1. Punktspiel sang und klanglos gegen Borgstedt mit 0 zu 6 verloren hatte, sah man am letzten Wochenende fast nur strahlende Gesichter.

Zu Gast war die 2. Mannschaft Herren 40 aus Fockbek. Bei bestem Tenniswetter gingen zunächst Günter Hartmann und Holmer Kleinwort auf den Platz.
Günter gab sich größte Mühe, konnte jedoch auf Dauer der treffgenauen Vorhand seines Gegners nicht genug Paroli bieten und verlor folgerichtig sein Match in zwei Sätzen.

Holmer hatte zunächst einige Mühe ins Spiel zu finden. Schnell verlor er daher den 1. Satz glatt mit 1 zu 6. Auch zeigte er mal wieder Schwächen beim Aufschlag. Er ließ sich diesmal jedoch davon nicht aus der Ruhe bringen, blieb konzentriert und gewann dann die folgenden zwei Sätze glatt mit 6: 2 und 6: 1 und damit das Match.

Henning Kruse spielte gewohnt sicher und fertigte seinen Gegner glatt mit 6: 2 und 6: 0 in einer knappen Stunde ab.

Auch Sören Kleinwort begann sein Match sehr souverän und druckvoll. Folgerichtig gewann er daher auch den 1. Satz. Offensichtlich hatte sein druckvolles Spiel zuviel Kraft gekostet. Jetzt war es sein Gegner, der ihn laufen ließ und kaum noch Fehler machte. Letztlich verlor Sören die nächsten beiden Sätze glatt mit 1:6.

Damit stand es nach den Einzeln 2 zu 2 unentschieden und die Doppel mussten die Entscheidung bringen.
Dass wussten auch die Gegner und pokerten dementsprechend bei der Aufstellung.
Bei Todenbüttel sollten Henning Kruse und Claus Fölster etatmäßig im 2. Doppel antreten und die Brüder Kleinwort im 1. Doppel.
Kurz vor Spielbeginn musste Sören dann leicht verletzt passen, so dass Günter Hartmann zu seinem 2. Einsatz kam.
Henning und Claus brachten im 1. Satz fast alle Bälle des Gegners wieder zurück. Schnell hatte man diesen daher auch mit 6:4 gewonnen.
Im 2. Satz steigerten sich die Gegner und unsere Jungs spielten nicht mehr so ganz sicher die Bälle zurück. Man lag daher zunächst auch 0:3 hinten. Gegenseitig feuerten sich nun Claus und Henning an und übertrumpften sogar die Kampfstärke des Gegners. Man holte Punkt um Punkt auf und gewann daher auch den 2. Satz mit 6:4. Damit war zumindest ein unentschieden erreicht.

Im 1. Doppel trafen Holmer und Günter auf die beiden Einzelsieger aus Fockbek. Der 1. Satz verlief ganz eng. Fockbek führte 5 zu 4 und 40 zu 15 bei eigenem Aufschlag. Jetzt zeigten Günter und Holmer Nerven und Willenstärke. Man gab im Grunde keine Punkte mehr ab und gewann diesen Satz mit 7 zu 5. Im 2. Satz lief dann nicht mehr viel zusammen. Folgerichtig wurde dieser mit 6 zu 1 verloren. Es musste damit der dritte Satz die Entscheidung bringen. Nebenan hatten gerade Henning und Claus ihr Match gewonnen. Todenbüttel hatte damit einen Punkt sicher und sogar noch die Möglichkeit auf den Sieg. Fockbek musste gewinnen, um zumindest einen Punkt mitzunehmen.
Damit stand Fockbek etwas mehr unter Druck. Weil Holmer im Verlauf des Matches immer mehr Sicherheit in seine Aufschläge bekam, griff man in die Trickkiste und tauschte zu Satzbeginn den Aufschlag. Auch wurde der Gegner von Holmer durch lange Schläge unter Druck gesetzt. Hierdurch bekam Günter am Netz immer häufiger die Möglichkeit zu Punkten zu kommen.
Schnell zog man so auf 5 zu 2 davon. Der Gegner kämpfte unermüdlich, kam auch noch heran, musste sich dann aber doch nach über zwei Stunden mit 6 zu 4 geschlagen geben.

Natürlich war nun der Jubel auf Todenbütteler Seite groß, weil damit der 1. Saisonsieg in trockenen Tüchern (Endstand 4:2) war.

Man hätte auch noch gerne etwas länger mit der netten Truppe aus Fockbek zusammengesessen, aber es wollten alle noch die Bayern gegen Chelsea sehen.

Die Herren 40 bestreitet ihr nächstes Spiel am 16.06.12 in Fahrdorf.

Holmer Kleinwort

 

Mit Steffi und Boris fing alles anů

25 Jahre Tennissparte SV-Grün-Weiß Todenbüttel

Auch vor Todenbüttel machte der Tennisboom mit Steffi Graf und Boris Becker vor 25 Jahren nicht halt. Dies soll am Samstag, den 26. Mai 2012 ab 19.00 Uhr im Zelt auf der Tennisanlage gebührend gefeiert werden. Hierzu sind alle eingeladen, die Lust haben, in Erinnerungen zu schwelgen, sich nett zu unterhalten, zu essen, trinken und tanzen. Anmelden kann man sich im Sportlerheim oder bei Claus Fölster 04874-90913.

In Todenbüttel tauchte der Wunsch nach eigenen Tennisplätzen 1981 erstmals auf. Nachdem erste Versuche jedoch scheiterten, griff ein Handvoll begeisterter Tennisspieler diese Idee 1984 wieder auf. Es begann ein langer und mühsamer Weg, der dann jedoch dank der großen Einsatzbereitschaft und Ausdauer dieser Initiatoren im Jahre 1986 den „Durchbruch“ schaffte:
Im Juli 1986 beschloss der Todenbütteler Gemeinderat die Unterstützung für den Bau von Tennisplätzen. Voraussetzung war allerdings, mindestens 80 Mitglieder zu finden.
Dem Einsatz der Gründungsmitglieder Gabriele und Carsten Kruse, Dirk Looft, Gabriele Riepke-Dieckmann und Iris Roßmann ist es zu verdanken, dass es am 8. August 1986 dann soweit war:
Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des SV Grün-Weiß Todenbüttel wurde die Tennissparte mit 81 Mitgliedern gegründet.
Nun konnte der Bauantrag gestellt und der Pachtvertrag für das Tennisgelände zwischen der Gemeinde Todenbüttel (Bürgermeister Max Heinrich Martens) und dem Sportverein (1. Vorsitzender Hugo Harders) geschlossen werden. Mit viel Eigenleistung unter fachkundiger Anleitung war es möglich, dass am 16. Mai 1987 die Tennisplätze im Rahmen eines großen Festes eröffnet werden konnten.
Im Oktober 1987 zählte die junge Sparte bereits 105 Mitglieder, davon 28 Kinder und Jugendliche. Der erste Vorstand wurde gewählt: 1. Vorsitzender Carsten Kruse, 2. Vorsitzender Dirk Looft, Kassenwartin Gabi Riepke-Dieckmann, Schriftführerin Iris Roßmann, Sportwart Klaus-Dieter Borowsky (mit Unterstützung von Thorsten Schmidt), Jugendwartin Kirsten Sarp, Platzwart Willi Roßmann. Der Vorstand nahm die Arbeit auf und organisierte erste Ranglistenspiele in der Tennishalle Hanerau-Hademarschen, um Mannschaften für die erste Punktspielrunde 1988 melden zu können. Die ersten Punktspiele mit 5 gemeldeten Mannschaften waren dann eine reine Freiluftveranstaltung: Die Zuschauer vergnügten sich unter Sonnenschirmen bei Kaffee und Kuchen. Glücklicherweise spielte das Wetter überwiegend mit. Zum Duschen wurden die Gäste zu den Gastgebern nach Hause gefahren. Das anschließende Essen fand bei Johannsen in der Kneipe statt. Trotz des Improvisierens waren alle Gäste begeistert von der Bewirtung, was bis heute so geblieben ist. Und heute kommt die Bewunderung für die schöne Tennisanlage hinzu.
Anmerkung: Alle Mannschaften wurden in ihrer ersten Saison wie erwartet Tabellenletzte. Dies änderte sich jedoch im Laufe der Jahre und es konnten sowohl bei den Damen als auch bei den Herren Aufstiege in die nächst höhere Spielklasse gefeiert werden.
Im April 1988 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des Tennisheimes. Nach 4-monatiger Bauzeit und wiederum mit viel Eigenleistung konnte es im August fertig gestellt werden.

Im September/Oktober 1988 wurde die erste Clubmeisterschaft ausgespielt. Die ersten Sieger: Damen-Einzel: Iris Roßmann, Damen-Doppel: Gabi Kruse/Iris Roßmann, Herren-Einzel: Holger Zimmermann, Herren-Doppel: Carsten Kruse/Heinrich Thun.

Im Dezember 1989 war die Mitgliederzahl bereits auf 125 Spieler/innen angewachsen und kletterte zu Spitzenzeiten 1999 auf 153 Spieler/innen.
Auch die Schule meldete Interesse an der Nutzung der Tennisplätze im Rahmen des Sportunterrichts an.

Im Laufe der Jahre hat sich viel bewegt in der Jugend- und Erwachsenenarbeit. Es werden Trainerstunden und Schnuppertrainings angeboten, die Mannschaften haben ihre Trainingsabende, Clubmeisterschaften, Ranglistenspiele, Schleifchenturniere, Mixed-Abende, Mitternachtsturniere Sommerfeste und Weihnachtsfeiern.
Im vergangenen Jahr wurden die Duschräume saniert und eine Solaranlage für Warmwasser installiert.

Die Sparte freut sich darauf, mit hoffentlich vielen ersten, ehemaligen, jetzigen Mitgliedern und Gästen nun am 26. Mai 2012 ihr 25jähriges Jubiläum zu feiern. Eine Bilderausstellung und Chronik soll an die vergangenen Jahre und ihre Ereignisse erinnern.

Tennissparte Todenbüttel
im Mai 2012


 

Der 1. Vorsitzende Claus Fölster dankte Hudden Lohse (li.) und Heinrich Thun für ihre freiwilligen Leistungen

 

Dank für ihren Arbeitseinsatz

 

v.l.: Grün-Weiß-Vorsitzender Stephan Heuck und der 1. Vorsitzende der Tennissparte Claus Fölster verabschiedeten Brigitte Petersen, Birgit Pohl-Lüdecke und Gaby Mond

 

Aus ihren Ämtern verabschiedet